Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Have a nice day e.U. — Stand: April 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Have a nice day e.U. (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von Software-Entwicklungsleistungen, IT-Dienstleistungen und damit verbundenen Beratungsleistungen.
2. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
3. Leistungsumfang
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem Angebot. Änderungen und Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung und Lieferzeiten führen.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
5. Vergütung und Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
6. Abnahme
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die vereinbarten Leistungen innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellungsmeldung zu prüfen und abzunehmen. Werden innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel schriftlich gerügt, gilt die Leistung als abgenommen.
7. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen der vereinbarten Beschreibung entsprechen. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme. Mängel sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung.
8. Haftung
Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Die Haftungssumme ist auf die Höhe der vereinbarten Vergütung begrenzt.
9. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Sämtliche im Rahmen des Auftrags erstellten Werke unterliegen dem Urheberrecht. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein zeitlich unbeschränktes, nicht exklusives Nutzungsrecht an den vereinbarten Leistungen. Der Quellcode wird nach vollständiger Bezahlung übergeben, sofern nicht anders vereinbart.
10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
11. Kündigung
Bei laufenden Verträgen (Abo-Modelle) beträgt die Kündigungsfrist 30 Tage zum Monatsende. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei Projektverträgen ist eine vorzeitige Kündigung nur in beiderseitigem Einvernehmen möglich; bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Wien. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.